Atmos-Uhren
Tischuhren von Jaeger-LeCoultre, die ihre Antriebsenergie aus Temperaturschwankungen beziehen.
Die Atmos-Uhr geht auf eine Erfindung des Schweizer Ingenieurs Jean-Léon Reutter aus dem Jahr 1928 zurück. Jaeger-LeCoultre baut sie seit den 1930er-Jahren in Serie. Eine luftdicht verschlossene Kapsel mit einem Gasgemisch dehnt sich bei steigender Temperatur aus und zieht sich bei fallender zusammen; diese Bewegung zieht die Feder auf. Schon eine Temperaturänderung von einem Grad reicht für rund zwei Tage Gangreserve. Das Drehpendel schwingt sehr langsam, die Uhr steht in einem Glasgehäuse mit Messingrahmen.
Atmos-Uhren wurden in vielen Varianten gebaut und häufig als Ehrengeschenk vergeben, etwa an Staatsgäste oder langjährige Mitarbeiter, oft mit gravierter Plakette. Den Ausschlag geben Modell, Baujahr, Gehäuse, Zustand und Funktion. Sondermodelle mit Email, Marketerie oder in limitierten Serien sind gesuchter als Standardausführungen. Vor dem Transport muss das Pendel arretiert werden; der Hebel sitzt unter dem Gehäuse. Bitte lassen Sie die Uhr bei der Besichtigung an ihrem Platz stehen.
Woran man es erkennt
- Antrieb durch Temperaturschwankungen
- Erfindung von Jean-Léon Reutter
- Drehpendel im Glasgehäuse
- Ehrengeschenke mit Gravur
- Pendel vor dem Transport arretieren
Hersteller
Atmos-Uhren verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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