Stundenbücher und Buchmalerei
Handgeschriebene Gebetbücher, Psalter und Einzelblätter auf Pergament mit gemalten Initialen und Miniaturen.
Vor dem Buchdruck wurden Bücher von Hand auf Pergament oder Papier geschrieben. Das Stundenbuch war im späten Mittelalter das verbreitetste Andachtsbuch der Laien; es enthält Gebete für die Stunden des Tages, einen Kalender und oft Miniaturen mit Szenen aus dem Leben Mariens. Psalter, Messbücher und Chorbücher mit großen Notenzeilen stammen aus Klöstern und Kirchen. Viele Handschriften wurden im 19. und 20. Jahrhundert zerlegt und als Einzelblätter verkauft, die heute in Sammlungen und Rahmen auftauchen.
Für Handschriften und Einzelblätter zählen Alter, Herkunft, Qualität der Malerei, Vollständigkeit und Erhaltung. Blätter mit Miniaturen und Goldauflage sind gesucht, Textblätter mit verzierten Initialen häufiger. Wir prüfen Pergament, Schrift und Malerei und unterscheiden Originale von Faksimiles, die oft täuschend echt wirken. Weil Handschriften häufig aus kirchlichem Besitz stammen, klären wir die Provenienz sorgfältig. Spätere Prachtfaksimiles in Ledereinband bewerten wir als eigene Gruppe.
Woran man es erkennt
- Stundenbücher auf Pergament
- Psalter und Chorbücher
- Einzelblätter mit Miniaturen
- Unterscheidung von Faksimiles
- Provenienzprüfung
Stundenbücher und Buchmalerei verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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