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Pendel-, Stand- & Tischuhren

Gründerzeit-Regulatoren

Serienregulatoren mit Gewichtsantrieb und üppig verziertem Gehäuse aus der Zeit nach 1860.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts übernahmen Fabriken das Prinzip der Wiener Laterndluhr und fertigten Wandregulatoren in großen Serien. Gustav Becker in Freiburg in Schlesien, Lenzkirch, Junghans und die Hamburg-Amerikanische Uhrenfabrik im Schwarzwald lieferten Werke und Gehäuse in die ganze Monarchie. Typisch sind Kästen aus Nussholz mit gedrechselten Säulen, Schnitzerei, Giebelaufsätzen und Zierknöpfen. Die Zahl der Gewichte zeigt die Ausstattung: ein Gewicht für das Gehwerk, zwei mit Stundenschlag, drei mit Viertelschlag.

Die meisten Gründerzeit-Regulatoren sind Serienware und werden moderat bewertet. Gesucht sind frühe Werke vor 1880, Regulatoren mit drei Gewichten, Präzisionspendel und Sekundenzeiger sowie Uhren mit besonders aufwendigem oder gut erhaltenem Gehäuse. Seriennummern auf der Rückplatine erlauben bei Gustav Becker eine Datierung. Abgebrochene Aufsätze, fehlende Zierknöpfe und gesprungene Scheiben sind häufig. Originale Gewichte mit Messinghülsen und das passende Pendel gehören unbedingt zur Uhr.

Woran man es erkennt

  • Gustav Becker, Lenzkirch, Junghans, HAU
  • Nussholzkästen mit Aufsätzen
  • Ein-, Zwei- und Dreigewichter
  • Datierung über Seriennummern
  • Originale Gewichte und Pendel

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.