Bilderuhren
Gemälde mit eingesetztem Zifferblatt, oft mit Spielwerk, aus dem Wiener Biedermeier.
Bei der Bilderuhr ist das Zifferblatt in ein Gemälde eingesetzt, meist in den Turm einer Kirche oder eines Rathauses auf einer Stadt- oder Landschaftsansicht. Das Werk sitzt hinter dem Bild in einem flachen Kasten, der in einem vergoldeten Rahmen hängt. Wien war im Biedermeier ein Zentrum dieser Uhren; viele zeigen Wiener Ansichten wie den Stephansdom, den Graben oder Dörfer am Stadtrand. Gemalt wurde auf Leinwand, Holz oder Blech. Häufig ist ein Spielwerk eingebaut, das zu jeder vollen Stunde eine Melodie spielt.
Maßgeblich sind Qualität und Motiv des Gemäldes, Werk, Spielwerk und Rahmen. Bilderuhren mit Wiener Ansichten und funktionierendem Spielwerk sind gesucht. Risse in der Malschicht, Übermalungen und ersetzte Zifferblätter mindern den Wert. Bei der Besichtigung prüfen wir das Werk hinter dem Bild, die Walze des Spielwerks und die Mechanik, die Uhr und Melodie verbindet. Bilderuhren gehören zugleich zur Uhren- und zur Gemäldesammlung; beide Seiten fließen in die Bewertung ein.
Woran man es erkennt
- Zifferblatt im Kirchturm des Gemäldes
- Wiener Stadt- und Landschaftsansichten
- Spielwerk mit Stundenmelodie
- Vergoldete Rahmen
- Malerei auf Leinwand, Holz oder Blech
Hersteller
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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